Das Liebsbündnis verändert!

So richtig begonnen hat es vor 13 Jahren mit einer sehr spontanen Möglichkeit, in Rom die Mitarbeiterweihe zu machen. Irgendwie bin ich da so hineingestolpert. Meine Medaille wurde mir mit den Worten überreicht: „Es bleibt dabei – ich bleibe treu.“ Dieser Satz begleitet mich seit dem. Liebesbündnis mit der Gottesmutter – ich weiß, Maria ist immer da, begleitet mich.

In der Schule hab ich oft zu Schularbeiten ein kleines MTA-Bild mitgenommen und auf den Tisch gelegt. Das hat mir Sicherheit gegeben. Ich hab dann gesagt: „Maria, ich hab gelernt, was ich konnte, mach du den Rest.“Wenn Entscheidungen angestanden sind oder anstehen – z.B. sag ich bei dem Job zu oder nicht, fahre ich zu dieser oder jener Veranstaltung mit, übernehme ich für eine bestimmte Aufgabe die Verantwortung – kann ich meine Gedanken oft im Kreis drehen, viele Argumente finden für jede Möglichkeit, aber wenn ich das Gefühl habe, da weiß ich alleine nicht weiter, kann ich das Anliegen der Gottesmutter hinlegen. Ich kann es in den Krug schenken mit der Bitte um Hilfe oder auf einem Zettel in mein Hausheiligtum legen. Dann spüre ich, dass ich die Last der Entscheidung nicht mehr alleine tragen muss. Und meistens kommt dann auch bald Klarheit.

Im Liebesbündnis mit der Gottesmutter bin ich auch verbunden mit vielen anderen Menschen. In dieser Gemeinschaft hab ich Freundinnen, mit denen ich über alles reden kann, Menschen, die mir auch mal einen Rat geben können. Da sind wir viele, die einander im Gebet mittragen. Besonders jetzt in der Coronazeit bei den gemeinsamen Onlinegottesdiensten war es schön für mich, diese Gemeinschaft sehen und spüren zu können. Und manchmal fühl ich mich der Gottesmutter nicht so nah wie in anderen Momenten. Aber irgendjemand hat uns mal erzählt, Maria hält uns an einem langen Faden. Wir können uns noch so weit weg fühlen von ihr, die Verbindung reißt nicht ab. So darf ich immer wieder sagen und mir auch von IHR sagen lassen: „Es bleibt dabei – ich bleibe treu!“

Zeugnis aus der MJF Österreich