Jesus, DER Revoluzzer

Jesus war sicher ein großer Revolutionär. Ehrlich gesagt, ob er der erste war, stelle ich in Frage, dennoch ist er für mich als Christin der größte Revolutionär. Er hat seinen Mitmenschen nicht gewaltsam ein neues System übergestülpt, sondern sie dort abgeholt, wo sie stehen: Menschen, die Liebe suchten, antwortete er mit Zuneigung und Wertschätzung. Hoffnungslosen schenkte er ein positives Zukunftsbild und Menschen, die sich mit dem Glauben schwer taten, bekamen von ihm DAS Gebet – das Vater unser.

Angelehnt an den Workshop „Jesu, der Revoltionär“, wo wir anhand von Bibelstellen von der revolutionären Kraft Jesu gelesen haben, möchte ich die drei Werkzeuge Jesu für eine nachhaltige und erfolgreiche Veränderung aufschlüsseln.

Jesus, ein Revolutionär des Glaubens

Der Sohn Gottes legt uns ans Herz, unseren Glauben nicht laut herum zu posaunen: „Dein Vater sieht, was im Verborgenen geschieht und er wird dich reich belohnen.“ Wir sollen mit unserem Glauben ernst machen uns dafür einsetzen und demütig unseren nächsten Dienen – nicht mit Worten sondern Taten begeistern. Diese Taten sind auch schon das Stichwort für ein Tool, dass wir Schönstätter zur Erziehung, vor allem zur Erziehung im Glauben haben – die GTO (Geistliche Tagesordnung). Wenn du da mehr wissen möchtest, wende dich gerne an deine Jugendschwester, an deinen Jugendpater oder sonst einen alten Schönstatthasen. 😉

Jesus, ein Revolutionär der Liebe

Was würdest du dir denken, wenn ein Mann zu dir kommt, in deine Klasse, auf deine Uni oder in deine Arbeit und zu dir sagt, dass du ihm nachgehen solltest? Ich würde Vieles machen, aber auf jeden Fall nicht mitgehen. Die Jünger ließen damals alles liegen und stehen und folgten ihm. Und ich behaupte, dass das nur ging, weil Jesus aus Liebe dafür brannte. Jesus zieht uns auch heute noch mit seiner Liebe in den Bann. Denke beispielsweise an den Moment, wenn das Allerheiligste bei der Liebesbündnisfeier ausgesetzt wird. Mich persönlich berührt es manchmal so stark, dass mir Tränen in die Augen treten. Jesus greift mich in diesem Augenblick ganz im Inneren an, er gibt mir den Anstoß und den Mut etwas zu Verändern. Folgende Worte  aus dem Gotteslob unterstreichen eine Veränderung aus der Liebe: „Es hat nur alles einen Wert, was in der Liebe Gottes gegründet ist!“

Jesus, ein Revolutionär der Hoffnung

Im alten Testament hat sich Gott nur wenigen Menschen gezeigt, das Volk hielt fest an nüchternen Gesetzen. Wie soll in dieser Umgebung Hoffnung entstehen und leben? Gott sandte als Antwort Jesus – das Licht und den Erlöser dieser Welt. Auf das vermeintlich schlimmste Schicksal, den Tod seines Sohnes, folgte das Ereignis, aus dem fortan das Volk Hoffnung schöpfen sollte – die Auferstehung. Der Tod ist nicht mehr das Ende und wir können Gott begegnen. Er ist nicht mehr verborgen, sondern er hat sich uns geschenkt und er hat uns den Hl. Geist gesandt, um zu verstehen, was eigentlich nicht verständlich ist. Jesus das Licht und die Hoffnung einer „neuen“ Generation.

Zum Abschluss möchte ich euch noch zwei Merkmale weitergeben, woran ihr erkennt, dass die Veränderung, die ihr gerade durchlebt, von Gott geführt ist: Der Herr ist dann dabei, wenn ihr Freude und vor allem Friede und Freiheit spürt!

Jetzt ist es an euch – traut euch, verändert mit Blick auf eure Vision und nehmt euch Jesus, den Größten Revoluzzer – als Vorbild!

Gedanken von Ulrike