Pater Kentenich – rEVOLutionär

…. macht euch gemeinsam mit mir auf die Suche nach revolutionären Ideen.

 

Ideen, die Inspirieren …

Pater Kentenich hat sich inspirieren lassen. Einer davon war der Gründer der Pallottiner Patres, Vinzenz Pallotti, zu deren Gemeinschaft auch Pater Kentenich zählte. Dieser hatte die Idee eines apostolischen Weltverbandes. So träumte Pater Kentenich Pallottis Traum von einem weltumspannenden apostolischen Netzwerk weiter. Konkret wurde dieser Traum mit einem Wagnis: der Gründung Schönstatts – zuerst als ein Missionsverein – später Marianische Kongregation – ab 1919 apostolischer Bund.

 

Ideen, die begeistern….

Das haben die Jungen noch nie gehört: ein neuer Ansatz!

„Ich stelle mich euch hiermit vollständig zur Verfügung… 

Mit allem, was ich bin und habe: mein Wissen und Nichtwissen, meinem Können und Nichtkönnen, vor allem aber mein Herz.“

… ein Erwachsener, der ihre Mithilfe möchte im Jahr 1914! Was für ein Gedanke (in einer Zeit wo autoritäre und hierarchische Konzepte in voller Blüte waren)

Ideen, die emporziehen….

Als Pater Kentenich Spiritual und auch Lehrer war, gab es Kollegen, die sich über Schüler aufgeregt hatten. Sie schimpften über einen frechen Schüler und klagten einander das Leid und Schwierigkeiten, der dieser verursachte. Auch Pater Kentenich kam das zu Ohren.

Als er allein diesem Schüler das erste Mal begegnete, der seinen Ruf in der Schule ganz genau kannte, reagierte Pater Kentenich anders als erwartet, sehr positiv und offen ihm gegenüber. Das hat den Schüler innerlich berührt und emporgezogen.

 

Ideen, die irritieren…

Was, die Schüler haben kaum Lateinhausaufgaben?!? WIE können die Schüler da was lernen?

Pater Kentenich wendete ein anderes – sein eigenes – pädagogisches Konzept an und wurde belächelt. Aber als seine Latein-Schüler einen schulweiten Wettbewerb gewonnen haben, staunten alle nicht schlecht. Wie hat dieser Lehrer das bloß geschafft!

 

Ideen, die herausfordern…

Der Begriff GNADENKAPITAL

Was sich der eine oder andere vielleicht gedacht hat:

Gnadenkapital – was ist das denn?! Das kann man doch nicht sagen! Einen wirtschaftlichen Begriff mit einem göttlichen verbinden? Wer wagt denn sowas?
Pater Kentenich! Ganz genau! Er verbindet Natur und Übernatur. Das Alltägliche mit dem Glauben. Er glaubt daran, dass Gott unser kleines, menschliches Tun, die wir Ihm aus Liebe zur Verfügung stellen fruchtbar macht und mit göttlicher Gnade segnet.

 

Der Begriff SELBSTERZIEHUNG

Was sich die einen oder anderen vielleicht gedacht haben:

Selbsterziehung – Wie geht denn das nun wieder? Erziehung ist die Sache der Eltern und Lehrer. Kann das alleine auch funktionieren? Noch dazu die Gottesmutter als Erzieherin. Das gab es noch nie!

An der Hand der Gottesmutter sind viele Wunder und tiefgreifende Veränderungen möglich. Jeder kleine Schritt zählt. GTO, PE, PI sind praktische Werkzeuge wie Selbsterziehung gut gelingen kann. ‚Sei was du bist, sei es in bestmöglicher Form.‘ JK

 

Der Begriff GNADENORT

Was sich die einen oder anderen vielleicht gedacht haben:

Wie stellt er sich das vor? Einen Ort, an dem nicht einmal die Gottesmutter erschienen ist, als einen Gnadenort zu bezeichnen? Wer soll dahin kommen?

Pater Kentenich hat die Gottesmutter eingeladen, sich hier – im Schönstattheiligtum niederzulassen. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als 200 solcher Kapellchen und viele Leute finden an diesen Orten die 3 Wallfahtsgnaden: Rein – Rum – Raus (Beheimatung, innere Wandlung, apostolische Fruchtbarkeit)

 

Ideen, die auf Liebe gründen

Im Konzentrationslager Dachau wurden Pater Kentenich und alle Mithäftlinge strategisch beschimpft und unwürdig behandelt.

Als Pater Kentenich ins KZ Dachau eingeliefert wurde, wurden er und seine ‚Mithäftlinge‘ strategisch beschimpft. Man wollte die Menschen ‚brechen‘. Ein Aufseher im KZ schrie Pater Kentenich an, er möge ihm gefälligst sein Rad putzen. Pater Kentenich antwortete ihm freundlich, dass er ihm gerne sein Rad putzen werde, aber nicht weil er das muss, sondern damit er ihm als freier Mensch einen Gefallen erweise.

Text von Hemma